Oktober: die Zeit des fallenden Laubes und der warmen, goldenen Farben. Die Wärme der Sonne tut meinem System so gut, dass ich jetzt jede Gelegenheit nutze, meinen Akku damit zu füllen. Denn auch ich spüre die heranrückende Dunkelheit. Obwohl ich die zauberhaften Farben des Herbstes, die Fülle der Natur am liebsten festhalten würde, habe ich ein inneres JA zu dieser Veränderung. Stehen Anfang Oktober noch die Bäume in ihrem bunten Blättergewand, so erleben wir im Verlauf des Monats das große Absterben. Die Bäume lassen die abgestorbenen Blätter los. Für die Natur bedeutet dieser Monat, sich vorzubereiten auf den Winter, damit sie im Frühjahr und von Neuem mit ihrer Schönheit bezaubern kann.

Das ist die natürliche Ordnung. Auch wir Menschen spüren intuitiv, ob etwas in Ordnung ist bzw. an seinem richtigen Platz. Damit Du das Gesetz der Ordnung für Dein Leben selbst überprüfen kannst, lade ich Dich zu folgender Erfahrungsübung ein:

Nimm einen Dekorationsgegenstand in Deinem Wohnraum, z.B. eine Kerze, ein Bild o.ä. und finde den richtigen Platz dafür. Praktisch kann der Gegenstand an vielen Plätzen in Deinem Wohnraum stehen, ob auf der Fensterbank, auf einer Kommode, auf dem Tisch…..es gibt viele Möglichkeiten. Du wirst merken, dass dennoch viele Plätze ausscheiden. Du stellst fest, dass der Gegenstand „hier nicht hinpasst“. Dafür gibt es keinen sachlichen Grund. Der wahre Grund ist, dass alle Gegenstände, die wir in unserem Leben haben, eine Verbindung mit uns haben. Sie sind Teil eines System, von dem auch wir ein Teil sind. Wir stehen mit dem Gegenstand in einer bestimmten Beziehung. Das beginnt schon damit, ob ein Gegenstand generell einen Platz in unserem Wohnraum bekommt oder ob wir ihn weggeben. Und im Finden des richtigen Platzes wirst Du feststellen, dass der Gegenstand nicht überall stehen kann. Etwas in uns lässt es nicht zu. Manche Orte wären für Dich unerträglich, andere wirken neutral und manche fühlen sich einfach stimmig an. Also gehört zu den Dingen auch ein Platz im System.

Mit dieser Erfahrung möchte ich Dir bewusst machen, dass alles seine Ordnung hat in unserem System, genauso wie die Natur es uns vormacht. Und wir spüren genau, ob in unserem System alles in Ordnung ist. Und unsere Seele sehnt sich nach Ordnung. Wenn also irgendetwas nicht in Ordnung ist, dann meldet sich unsere Seele durch ein intuitives Gefühl. Irgendetwas ist hier nicht in Ordnung. Dann kommt meist unser Verstand ins Spiel, der uns klar macht, dass es sich z.B. nicht lohnt, dies in Ordnung zu bringen weil…..oder „Nicht jetzt, ich habe keine Zeit, keine Kraft, keine Muse….“ Dem Verstand fallen viele Gründe ein, doch unsere Seele weiß es längst. Und: Die Seele wird sich niemals von Argumenten des Verstandes ruhigstellen lassen. Der Verstand kann mit der Seele nicht verhandeln, denn für unsere Seele gibt es keinen Verstand. Deshalb ist das Schaffen von Ordnung im Leben ein wichtiger Teil des Weges in die Freiheit.

Mit der folgenden Übung lade ich Dich ein, zu überprüfen, was in Deinem System nicht in Ordnung ist:

Nimm Dir 1 – 2 Stunden raus und gehe in die Natur und nimm Dir etwas zum Schreiben mit. Finde einen Platz, an dem Du für die nächste Zeit ungestört bist und an dem Du einige Naturgegenstände finden kannst, wie z.B. Äste, Laub, Tannenzapfen, Steine, Flechten.

Kennzeichne Dir an diesem Platz zunächst eine Fläche/einen Rahmen, die/der  Dich repräsentiert. Lege Dir z.B. mit Ästen einen Kreis, oder ziehe mit einem Stock ein Viereck oder stell Dir diesen Platz in Gedanken vor. Das ist Dein Bild. Es ist leer. Beginne mit der Leere. Damit findest Du leichter eine Ordnung.

Dann notiere Dir Dinge und Personen, die sich gerade in Beziehung mit Dir sind (z.B. Partner, Kinder, Wohnort, Arbeitsstelle, vielleicht auch ein sehnlichster Wunsch etc.)

Finde zunächst einen Naturgegenstand. Nimm diesen Gegenstand jeweils genau mit allen Sinnen wahr. Wie sieht er aus? Welche Farbe hat er? Welche Beschaffenheit hat er? Wie fühlt er sich an? Wie riecht er? Nachdem Du den Gegenstand mit allen Sinnen wahrgenommen hast, finde intuitiv den richtigen Platz für ihn in Deinem Bild. Wo in Deinem Bild ist der richtige Platz für Dich?

Fahre so mit allen anderen Personen/Situationen fort. Finde ein Natursymbol dafür und lege es an seinen richtigen Platz. Da Du mit der Leere beginnst, entscheidest Du nicht, was bleibt. Du entscheidest neu, was kommt. Vielleicht erkennst Du dabei auch, dass es Personen/Situationen gibt, die gar keinen Platz mehr haben werden in Deinem Bild, da es sich einfach nicht in Ordnung anfühlt.

Wenn Du für alle Naturgegenstände den richtigen Platz gefunden hast, sei es in Deinem Bild oder außerhalb, dann nimm einfach mal wahr. Was möchte mir mein Bild jetzt sagen? Spiegelt es mir mein Leben so wie es ist? Oder was ist anders? Was ist in meinem Leben vielleicht nicht in Ordnung? Gibt es da Personen/Situationen, die in meinem jetzigen Leben zu nah, zu weit weg sind? Fühlt sich mein Bild schon in Ordnung an? Und wenn nicht, was fehlt noch? Finde dann nochmals einen Naturgegenstand und ergänze Dein Bild damit. Nimm wahr, welche Plätze, die einzelnen Personen/Situationen in Deinem Leben einnehmen müssten, damit es sich für Dich in Ordnung anfühlt.

Vielleicht magst Du Dir zum Abschluss noch ein Foto von Deinem Bild machen und bei deinem Platz bedanken. Und ich kann Dich nur ermutigen, Dein Leben in Ordnung zu bringen. Wenn wir die Kräfte, die nach Ordnung rufen, unterdrücken, behindern wir unseren Seelenweg.

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